Sektionsschießen 2016  

   

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Zusammenfassung der Chronik


Im Jahre 1923 wurde von Männern aus Grucking, Reichenkirchen, Pillkofen und Grafing in Grucking ein Schützenverein gegründet. Sie gaben ihm den Namen Schützengesellschaft "Germania". Der Verein hat eigentlich nach mündlicher Überlieferung in Reichenkirchen mit dem Entstehen begonnen. Durch einen damaligen Beschluß wurde Grucking Ort und Sitz des Vereins und die Gastwirtschaft Rauch Vereinslokal. Gründungsvorstand war Alois Greimel aus Reichenkirchen und als Schriftführer fungierte Georg Staudacher ebenfalls von Reichenkirchen. Nach kurzer Zeit beschaffte sich der Verein eine Standarte, die 30 Jahre lang als Vereinssymbol diente. Diese ist, durch die eingestickte Jahreszahl, das einzige Indiz für das Gründungsjahr der Schützengesellschaft "Germania".

Im Jahre 1928 übernahm Josef Lanzinger die Vereinsführung. 1933 trat der Verein dem Bayr. Schützenbund bei. In diesem Jahr war auch erstmals eine komplette Vorstandschaft verzeichnet und zwar: 1. Vorstand Josef Lanzinger, 2. Vorstand Markus Meßner, Schriftführer Georg Brielmair, Kassier Josef Hintermaier, Materialverwalter Matthias Ott, Zieler Martin Haller sen. und Revisoren Josef Ketterl und Josef Wenhart. Erst von hier ab wurde ein Protokollbuch geführt, das vom "Christkindl" gebracht wurde, wie niedergeschrieben steht. Bis zum Beginn des 2. Weltkrieges war eine rege Vereinstätigkeit und ein stets gut besuchter Schießbetrieb verzeichnet. Während des 2. Weltkrieges und in den ersten Nachkriegsjahren erlahmte die Vereinstätigkeit. 1938 übernahm Fritz Graf die Vereinsführung, kurze Zeit war auch Georg Asang 1. Vorstand. Erst 1949 begann wieder das Vereinsleben und Fritz Graf übernahm abermals die Vereinsführung. Dieses Amt bekleidete er über 20 Jahre bis 1970.

Von 1970 bis 1998 stand der Verein unter der Führung von Vorstand Korbinian Huber. Derzeit wird der Verein von 1. Vorstand Anton Haller geführt. Bei den Vorständen Graf und Huber waltete Anton Haller sen. 25 Jahre als getreuer Kassier und Sachverwalter seines Amtes. Sein Nachfolger wurde Josef Hintermaier, der bis 1985 für die finanziellen Belange des Vereins verantwortlich war. Hans Weber bekleidete dieses Amt bis 1998. Anschließend war Christine Huber bis 2001 für die Finanzen verantwortlich. Zur Zeit wird die Kasse von Martina Huber geführt.

Nicht so kontinuierlich lief es bei den Schriftführern ab. Neben dem "Pionier" Schriftführer Georg Brielmair waren Georg Liebl, Matthias Bichlmaier, Korbinian Huber, Fritz Graf jun. Max Hacker, Ludwig Bichlmaier, Konrad Hintermaier und Klaus Lanzinger für die Überlieferung der Vereinsaktivitäten zuständig. Letzterer schreibt die Chronik des Vereins seit 1998 nieder.


1954 wurde eine neue Vereinsfahne gekauft und von H. H. Pfarrer Ellinger geweiht. Das Fest der Fahnenweihe wurde damals im örtlichen Rahmen gefeiert. Es war ein regnerischer Tag.

Durch großzügige Spenden alter Münzen aus den Reihen der Mitglieder schaffte man 1966 eine Schützenkette an. Im selben Jahr schmückte sich Jakob Scheckenhofer als erster Schützenkönig des Vereins mit Kette und Königswürde. Unter seinen vielen Nachfolgern errang Matthias Ott junior diesen Titel, viermal in Folge. Nach 21 Jahren durfte Hildegard Huber 1986, als erste Schützenkönigin des Vereins, die wertvolle Kette in Empfang nehmen.

Den Trend vom Unterhaltungssport zum Leistungssport haben die "Germania" Schützen erkannt und beschritten. Die Leistungsabzeichen in den Reihen der Schützen bewiesen dies. Ende der 70iger Jahren wurde mit gezielter Jugendarbeit begonnen. Hauptverantwortlich für die großartigen Erfolge der Jungschützen war bis 1998 Sportleiter und Motivationskünstler Anton Haller. Dieser wurde von Josef Lanzinger jun. abgelöst. Seit 2007 kümmern sich die drei Sportleiter Matthias Ott, Martin Huber und Markus Huber um das Training der Jugend. Für die Gaurundenwettkämpfe des Gaues Erding waren stets mehrere Mannschaften gemeldet. Die Turniere der Sektion Fraunberg und das Schießen um den Brauereipokal der Brauerei Wifling, bis zum Jahre 1994, wurden mit großem Erfolg absolviert.

Ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte war sicherlich das 50jährige Gründungsfest mit Weihe der restaurierten Vereinsfahne im Jahre 1973. Dieses Ereignis, das sich über 3 Tage erstreckte, fand im Festzelt auf der "Huber Bräu Wiese" in unmittelbarer Nähe des Gasthauses Rauch statt. Nach dem, am Vorabend veranstalteten Heimatabend, gestalteten Pfarrer Anton Trischberger und Pater Dominikus Brielmair am Sonntag den Festgottesdienst mit Weihe der Fahne auf der Brielmair Wiese neben der Fillialkirche St. Vitus. Nachmittags erstreckte sich ein langer, von Pferdegespannen begleiteter Festzug durch die festlich geschmückten Straßen von Grucking.

Weitere gesellschaftliche Höhepunkte waren neben dem 60jährigen Gründungsfest die beiden Patenschaften bei den Schützenvereinen Frohsinn Reichenkirchen im Jahre 1980 und bei den Waldesruh Schützen Rappoltskirchen im Jahre 1984.

Das 60jährige Gründungsfest fand 1983 in der neu erbauten Halle der Zimmerei Haindl, im kleinen Rahmen auf Gemeinde- und Sektionsebene, statt. Der Heimatabend am Samstag war ausschließlich von einheimischen Künstlern gestaltet worden. Am Sonntag endete das Fest nach dem Gottesdienst und dem gemeinsamen Mittagessen.


Im Jahre 1978 nutzten die "Germania" Schützen die Gunst der Stunde. Vereinswirt Rudolf Rauch baute gegenüber der Gastwirtschaft ein neues Gebäude. Er bot den Schützen die Kellerräume des Neubaus zum Einbau einer Schießanlage an. In vielen freiwillig geleisteten Arbeitsstunden entstand eine mit 10 vollautomatischen Schießständen bestückte Sportanlage, die bis zum heutigen Tage den Bedürfnissen des Vereins genügt. Anläßlich des Schießstandbaues wurden 1988 und 1993 Jubiläumspreisschießen in größerem Rahmen abgehalten.
Etabliert, in der Vereinsgeschichte, haben sich mittlerweile Veranstaltungen wie; Vereinsausflüge, Dorffeste, Christbaumversteigerungen, Jahresabschlußfeier mit Proklamation des Schützenkönigs, Nikolausfeier mit Nußschießen, Ostereierschießen und das alljährlich beliebte Faschingsschießen.


Außerdem sind die Besuche der Fahnenweihen und Gründungsfeste von anderen Vereinen zum festen Bestandteil des Schützenjahres geworden.

Die Fahnenabordnung des Vereins hat den Auftrag, jedes Vereinsmitglied in freudigen Stunden (Hochzeit) und traurigen Momenten (Beerdigungen) zu begleiten.

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